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Montag, 3. Dezember 2012
Dinge, die ich in den letzten Monaten in Schweden gelernt habe...
christiiin90, 13:00h
1. Man kann eine Beziehung zu seinem Fahrrad aufbauen. (Auch wenn es nur 3 Gänge hat, von denen 2 funktionieren und es quietscht…)
2. Schweden ist teuer. Und zwar ausnahmslos alles.
3. Als Student kommt man etwas besser weg, wenn man einer s.g. Nation, einem Studentenclub, beigetreten ist. Dort gibt es dann „günstige“ Mittagessen oder ein kleines Bier für 2,50€ statt 7,50€ in der Kneipe.
4. Auch für alle freizeitlichen Aktivitäten sind diese “Nations“ super. Und wer freiwillig einen Tag gearbeitet hat (z.B in der Küche oder an der Bar) wird mit einem Dankesessen beglückt. – Und das ist nicht nur ein Essen, sondern ein Sittning!
5. Sittning = essen, trinken, singen, singen und nochmals singen = super viel Spaß!
6. Schweden lieben es, sich in Warteschlangen anzustellen. Dabei ziehen sie Nummern – und zwar nicht nur auf Ämtern, sondern auch bei der Bank oder im Telefonladen oder sogar bei einem in der Anzahl begrenzten Kurs im Fitnessstudio. In diesen Schlagen wird dann aber auch ordentlich in der Reihe gestanden mit möglichst großem Abstand und bloß keinem Gespräch oder Körperkontakt. – Schweden sind scheu!!
7. Ohne die persönliche schwedische Bürgernummer, die ich bekomme, da ich länger als ein Jahr in Schweden sein werde, geht gar nichts. – Sei es bezüglich Schwedisch-Kursen, Internetverträgen, der Eröffnung eines schwedisches Bankkontos oder der Krankenversicherung.
8. Pinkeln in der Öffentlichkeit kostet 800SEK – also ca. 100€!!!
9. Sogar ein Fitness First kann nicht mit einem schwedischen Fitnessstudio mithalten.
10. Traue niemals dem Wetterbericht! Und NIEMALS dem in Schweden.
11. Ich sehe schwedisch aus. (Jajaja, an alle, die es mir bereits vorher sagten. – Es wurde von Schweden bestätigt.)
12. Das Tetra Pak kommt aus Lund.
13. Gummistiefel können die wohl beste Investition überhaupt in Lund sein.
14. Dank dem skandinavischen Wetter habe ich endlich Zeit für Dinge, die ich mir immer vorgenommen habe. So bin ich gerade dabei, mein Fotoalbum zu vervollständigen. Und wartet darauf, dass ich Profi in Yoga und Gitarre spielen bin! :)
2. Schweden ist teuer. Und zwar ausnahmslos alles.
3. Als Student kommt man etwas besser weg, wenn man einer s.g. Nation, einem Studentenclub, beigetreten ist. Dort gibt es dann „günstige“ Mittagessen oder ein kleines Bier für 2,50€ statt 7,50€ in der Kneipe.
4. Auch für alle freizeitlichen Aktivitäten sind diese “Nations“ super. Und wer freiwillig einen Tag gearbeitet hat (z.B in der Küche oder an der Bar) wird mit einem Dankesessen beglückt. – Und das ist nicht nur ein Essen, sondern ein Sittning!
5. Sittning = essen, trinken, singen, singen und nochmals singen = super viel Spaß!
6. Schweden lieben es, sich in Warteschlangen anzustellen. Dabei ziehen sie Nummern – und zwar nicht nur auf Ämtern, sondern auch bei der Bank oder im Telefonladen oder sogar bei einem in der Anzahl begrenzten Kurs im Fitnessstudio. In diesen Schlagen wird dann aber auch ordentlich in der Reihe gestanden mit möglichst großem Abstand und bloß keinem Gespräch oder Körperkontakt. – Schweden sind scheu!!
7. Ohne die persönliche schwedische Bürgernummer, die ich bekomme, da ich länger als ein Jahr in Schweden sein werde, geht gar nichts. – Sei es bezüglich Schwedisch-Kursen, Internetverträgen, der Eröffnung eines schwedisches Bankkontos oder der Krankenversicherung.
8. Pinkeln in der Öffentlichkeit kostet 800SEK – also ca. 100€!!!
9. Sogar ein Fitness First kann nicht mit einem schwedischen Fitnessstudio mithalten.
10. Traue niemals dem Wetterbericht! Und NIEMALS dem in Schweden.
11. Ich sehe schwedisch aus. (Jajaja, an alle, die es mir bereits vorher sagten. – Es wurde von Schweden bestätigt.)
12. Das Tetra Pak kommt aus Lund.
13. Gummistiefel können die wohl beste Investition überhaupt in Lund sein.
14. Dank dem skandinavischen Wetter habe ich endlich Zeit für Dinge, die ich mir immer vorgenommen habe. So bin ich gerade dabei, mein Fotoalbum zu vervollständigen. Und wartet darauf, dass ich Profi in Yoga und Gitarre spielen bin! :)
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Mittwoch, 14. November 2012
Spannung und ENTspannung
christiiin90, 15:55h
Ihr Lieben, mal wieder eine Meldung aus Schweden. Ich habe die ersten Prüfungen irgendwie überstanden. Ich hoffe, auch bestanden! Es war ein ganz schöner Graus. Neben einem Kurs in EU Verfassungsrecht haben wir in einem anderen Kurs, einen Vertrag zum Vertrieb eines Medikaments zwischen einer schwedischen und einer französischen Firma verhandelt.
Jetzt habe ich einen neuen Kurs über Binnenmarktrecht.
Die letzten Tage hat mich Sintija besucht. Sie kommt aus Lettland und ich habe mit ihr zusammen in Athen studiert. Während ihrem Besuch hatten wir teilweise schönen Sonnenschein und waren am Lomma Strand.

Außerdem waren wir nochmal in Kopenhagen. Neben dem, was ihr schon von Kopenhagen gesehen habt, haben wir uns diesmal das Viertel Christiania angeschaut, welches auch als Touristenattraktion im Reiseführer beschrieben ist.

Herausgestellt hat es sich als ein alternatives Viertel, wo Künstler und Intellektuelle, aber auch Arbeitslose und Obdachlose herumhängen und man Haschisch und Cannabis kaufen kann. Die „Freistadt“ wird von der dänischen Regierung geduldet. Harte Drogen sind allerdings nicht erlaubt.
Abgesehen von dem Geruch, der überall in der Luft liegt, ist es aber doch recht schön da. Man kann auf einen kleinen Hügel klettern und auf einen See schauen.

Außerdem habe ich ein typisches schwedisches "Sittning" kennen gelernt. Dabei wird an einer riesigen Tafel zusammen gegessen und getrunken und gesungen. Dann wieder gesungen und getrunken und so weiter... Ein Riesen Spaß!! Vor Allem in einer internationalen Gruppe, in der verschiedene nationaltypische Lieder gesungen werden...
Jetzt habe ich einen neuen Kurs über Binnenmarktrecht.
Die letzten Tage hat mich Sintija besucht. Sie kommt aus Lettland und ich habe mit ihr zusammen in Athen studiert. Während ihrem Besuch hatten wir teilweise schönen Sonnenschein und waren am Lomma Strand.

Außerdem waren wir nochmal in Kopenhagen. Neben dem, was ihr schon von Kopenhagen gesehen habt, haben wir uns diesmal das Viertel Christiania angeschaut, welches auch als Touristenattraktion im Reiseführer beschrieben ist.

Herausgestellt hat es sich als ein alternatives Viertel, wo Künstler und Intellektuelle, aber auch Arbeitslose und Obdachlose herumhängen und man Haschisch und Cannabis kaufen kann. Die „Freistadt“ wird von der dänischen Regierung geduldet. Harte Drogen sind allerdings nicht erlaubt.
Abgesehen von dem Geruch, der überall in der Luft liegt, ist es aber doch recht schön da. Man kann auf einen kleinen Hügel klettern und auf einen See schauen.

Außerdem habe ich ein typisches schwedisches "Sittning" kennen gelernt. Dabei wird an einer riesigen Tafel zusammen gegessen und getrunken und gesungen. Dann wieder gesungen und getrunken und so weiter... Ein Riesen Spaß!! Vor Allem in einer internationalen Gruppe, in der verschiedene nationaltypische Lieder gesungen werden...
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Samstag, 13. Oktober 2012
Kopenhagen
christiiin90, 14:37h
... ist, trotz dessen, dass sie in einem anderen Land ist, die am nächsten gelegene Großstadt zu Lund.
Anja und Mandy haben ihr verlängertes Wochenende dort verbracht und da habe ich ihnen einen Tagesbesuch dort abgestattet.
Auch Daniel und Ian aus meinem Kurs waren dabei. Wir haben dank Anjas und Mandys hervorragender Planung richtig viel an einem Tag von der Stadt gesehen.

hier vor der Amalieborg und im Hintergrund sieht man die Marmorkirche
Tivoli ist der älteste Freizeitpark der Welt. Gerade wurde er für die Halloween-Zeit umgestaltet.

Wir haben eine Bootstour um die Stadt herum gemacht, denn auch die dänische Hauptstadt ist sehr viel von Wasser umgeben.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die kleine Meerjungfrau, die Titelfigur des Märchens von Hans Christian Andersen. Wie ihr sehen könnt... klein ist sie wirklich. :)

Am meisten beeindruckt haben mich die süßen Häfen mit den bunten Häuschen und Segelschiffen.
Nyhavn ist der touristisch bekannte Hafen.


den Moment des Sonnenscheins genießen
Außerdem war der Christianshavn sehr schön. Dort konnten wir einen wundervollen Sonnenuntergang beobachten.



Es war ein super Tag und eine wohl bekommene Abwechslung zu den ganzen Seminaren..! :)
Anja und Mandy haben ihr verlängertes Wochenende dort verbracht und da habe ich ihnen einen Tagesbesuch dort abgestattet.
Auch Daniel und Ian aus meinem Kurs waren dabei. Wir haben dank Anjas und Mandys hervorragender Planung richtig viel an einem Tag von der Stadt gesehen.

hier vor der Amalieborg und im Hintergrund sieht man die Marmorkirche
Tivoli ist der älteste Freizeitpark der Welt. Gerade wurde er für die Halloween-Zeit umgestaltet.

Wir haben eine Bootstour um die Stadt herum gemacht, denn auch die dänische Hauptstadt ist sehr viel von Wasser umgeben.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die kleine Meerjungfrau, die Titelfigur des Märchens von Hans Christian Andersen. Wie ihr sehen könnt... klein ist sie wirklich. :)

Am meisten beeindruckt haben mich die süßen Häfen mit den bunten Häuschen und Segelschiffen.
Nyhavn ist der touristisch bekannte Hafen.


den Moment des Sonnenscheins genießen
Außerdem war der Christianshavn sehr schön. Dort konnten wir einen wundervollen Sonnenuntergang beobachten.



Es war ein super Tag und eine wohl bekommene Abwechslung zu den ganzen Seminaren..! :)
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